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JäklePedia ist eine Enzyklopädie der CSC JÄKLECHEMIE GmbH & Co. KG für Grund- bzw. Industriechemikalien.
Ziel und Anspruch dieser Seite ist es, ein umfassendes Weblexikon zu den Bereichen
Feststoffe, Säuren & Laugen, Lösungsmittel und Zwischenprodukte anzubieten.
Chemie Trivia

Chemikergeburtstage im Februar
* 28. Februar 1901 – Linus Pauling, US-amerikanischer Chemiker, Träger des Nobelpreises für Chemie 1954 „für seine Forschungen über die Natur der chemischen Bindung (…)“ und des Friedensnobelpreises 1962 für seinen Einsatz gegen Atomwaffentests.
* 8. Februar 1834 – Dmitri Mendelejew, russischer Chemiker, entwickelte neben Lothar Meyer unabhängig von diesem das Periodensystem der chemischen Elemente.
* 19. Februar 1859 – Svante Arrhenius, schwedischer Physiker und Chemiker, Träger des Nobelpreises für Chemie 1903 „als Anerkennung des außerordentlichen Verdienstes, den er sich durch seine Theorie über die elektrolytische Dissoziation um die Entwicklung der Chemie erworben hat“.
Schon gewusst?
Harnstoff kommt unter anderem in der Automobilindustrie zum Einsatz. Dazu wird die Substanz hinter Rußfilter von Dieselmotoren eingespritzt um die Belastung mit Stickoxiden zu reduzieren.
Chemikergeburtstage im März
* 8. März 1879 – Otto Hahn, deutscher Chemiker und Pionier der Radiochemie, entdeckte der 1921 die ersten isomeren Kerne („Uran Z“) sowie 1938 zusammen mit Fritz Straßmann die Kernspaltung des Urans, er erhielt den Nobelpreis für Chemie 1944 für diese Forschung.
* 30. März 1811 – Robert Bunsen, deutscher Chemiker, er entwickelte mit Gustav Robert Kirchhoff die Spektralanalyse, er perfektionierte den ursprünglich von Michael Faraday erfundenen und heute nach ihm benannten „Bunsenbrenner“ .
Schon gewusst?
* Balsamharz wurde früher zur Einbalsamierung von Toten, für medizinische Zwecke sowie zur Herstellung von Salben zur Parfümierung verwendet
* Nachdem John Snow 1853 Chloroform auch erfolgreich bei Queen Victoria angewendet hatte, wurde es in Europa zunächst das am meisten verbreitete Narkosemittel.
Chemikalie des Monats

Glycerin
Chemische Formel: C3H8O3
Beschaffenheit: Glycerin (Propantriol), auch bekannt als Glycerol oder Glyzerin, ist ein Zuckeralkohol.
Glycerol hat zahlreiche Verwendungen. Zum Beispiel wird es zu pharmazeutischen Formulierungen als Mittel für die Bereitstellung von Schmierung und als Feuchthaltemittel (wasserabsorbierende Substanz) hinzugefügt. Es ist ein Bestandteil von Hustensirupen, Elixieren, Expektoranten und Zäpfchen. Außerdem wird Glycerin als Zutat in Zahnpasta, Mundwasser, Seifen, Rasierschaum und verschiedenen Haut- und Haarpflegeprodukten verwendet.
Verschiedenen Nahrungsmitteln wird der Alkohol als Lösungsmittel für bestimmte Aromen hinzugefügt. Für Süßigkeiten und Kuchen wird Glycerin als Feuchthaltemittel und Weichmacher sowie Konservierungsmittel verwendet. Zudem wird Propantriol bei der Herstellung von Papier, verschiedenen Verpackungsmaterialien und Nitroglycerin verwendet. Es ist auch ein Weichspüler für Garn und Stoff.
Molekulare Masse: 92,09 g·mol−1
Dichte: 1,26 g·cm−3 (25 °C)
Schmelzpunkt: < 18 °C
Siedepunkt: 290 °C
Löslichkeit: mischbar mit Wasser und Ethanol; unlöslich in Benzin, Benzol, Petrolether und Chloroform; gering in Diethylether
Aggregatszustand: flüssig
Kaliumchlorid
Chemische Formel: KCl
Beschaffenheit: Kaliumchlorid ist ein Bestandteil der Salzsäure. Es wird mineralisch auch als Sylvin bezeichnet. Kaliumchlorid ist durch seinen isotonischen Charakter und weitere positive Eigenschaften ein fester Bestandteil medizinischer und industrieller Produktionsvorgänge geworden.
Molekulare Masse: 78,05 g·mol−1 (wasserfrei); 240,18 g·mol−1 (Nonahydrat)
Dichte: 1,22 g·cm−3 (25 °C)
Schmelzpunkt: 1180 °C
Löslichkeit: gut in Wasser (188 g·l−1 bei 20 °C)







