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JäklePedia ist eine Enzyklopädie der CSC JÄKLECHEMIE GmbH & Co. KG für Grund- bzw. Industriechemikalien.
Ziel und Anspruch dieser Seite ist es, ein umfassendes Weblexikon zu den Bereichen
Feststoffe, Säuren & Laugen, Lösungsmittel und Zwischenprodukte anzubieten.
Chemie Trivia

Chemikergeburtstage im Oktober
* 21. Oktober 1833 – Alfred Bernhard Nobel, schwedischer Chemiker, Industrieller und Erfinder, der das „Dynamit“ (1866) als sichere Alternative zum bis dahin im Bergbau gebräuchlichen, aber hochexplosiven Nitroglycerin entwickelte und mit seinem Testament (1895) den nach ihm benannten „Nobelpreis“ stiftete.
* 10. Oktober 1930 – Yves Chauvin, französischer Chemiker, mit Robert Grubbs und Richard R. Schrock Träger des Nobelpreises für Chemie 2005 „für die Entwicklung der Metathese-Methode in der organischen Synthese“.
Schon gewusst?
In hoher Konzentration kann Oxalsäure eine gesundheitsschädliche Wirkung haben. Ein 100kg schwerer Mensch müsste lerdings 6kg Oxalat zu sich nehmen, um an einer Oxalatvergiftung zu sterben. Für diese Menge an Oxalat müssten circa 60kg Spinat gegessen werden.
Chemikergeburtstage im November
* 7. November 1867 – Maria Salomea Skłodowska-Curie, polnisch-französische Physikerin und Chemikerin, erhielt für die Erforschung der radioaktiven Strahlung und Mitentdeckung der Elemente Polonium und Radium die Nobelpreise für Physik (1903) und Chemie (1911), die erste weibliche sowie zweifache Nobelpreisträgerin.
* 5. November 1854 – Paul Sabatier, französischer Chemiker, Träger des Nobelpreises für Chemie 1912 „für seine Methode, organische Verbindungen bei Gegenwart fein verteilter Metalle zu hydrieren, wodurch der Fortschritt der organischen Chemie in den letzten Jahren in hohem Grad gefördert worden ist“.
Schon gewusst?
Im 15. Jahrhundert wurde in Venedig das sogenannte Königswasser, ein Gemisch aus konzentrierter Salzsäure und konzentrierter Salpetersäure erfunden. Es wurde so genannt, da es in der Lage war, die beiden königlichen Metalle Gold und Platin zu trennen.
Chemikalie des Monats

Perchlorethylen
Chemische Formel: C2Cl4
Beschaffenheit: Perchlorethylen, dessen korrekte chemische Bezeichnung Tetrachlorethen lautet, gehört zur Klasse der leichtflüchtigen Chlorkohlenwasserstoffe (CKWs).
Molekulare Masse: 165,83 g·mol−1
Schmelzpunkt: < −22 °C
Siedepunkt: 121 °C
Dichte: 1,62g·cm−3 (20 °C)
Löslichkeit in Wasser: sehr schlecht in Wasser (160 mg·l−1 bei 20 °C)
mischbar mit: den meisten org. Lösungsmitteln
Dampfdruck bei 20° C: 19,4 hPa
Toxizität: ätzend
Natriumhypochlorit
Chemische Formel: NaClO
Beschaffenheit:
Natriumhypochlorit ist ein weißes Pulver. Als Flüssigkeit nimmt es eine leicht gelbliche Farbe an, deren Schmelzpunkt bei – sechs Grad liegt und deren Zersetzung bei über vierzig Grad beginnt. Es ist in allen Proportionen wasserlöslich. Der pH-Wert liegt bei 11. Es ist leicht am Geruch zu erkennen, dieser ist charakteristisch und ähnelt dem Geruch des allgemein bekannten Chlors. Seit dem Jahr 1822 wurden Natrium- und Calciumhypochloritlösungen in Frankreich zum Zwecke der Desinfektion eingesetzt. Als Antiseptikum wurde es weltweit im Ersten Weltkrieg wiederentdeckt und in Lazaretten verwendet.
Molekulare Masse: 46,03 g·mol−1
Schmelzpunkt: 6 °C
Dampfdruck bei 20° C: 44,6 hPa







